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Bauprojekt 3
Bauanleitung eines Anodenspannungs - Netzgerätes |
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Will man ein altes, röhrenbestücktes
Batteriegerät betreiben, so kommt man nicht umher, die entsprechenden
Spannungen für Anode, Heizung und Gitter einer Batterie oder Netzanode
zu entnehmen. Da die hierfür notwendigen Batterien im Handel nicht
mehr erhältlich sind und Netzanoden auch nicht gerade in jeder Bastelkiste
vorhanden sein dürften, ist guter Rat teuer. Hier gibt es zwei Lösungsmöglichkeiten.
Die erste wäre die Reihenschaltung von mehreren
Batterien, um so die gewünschte Spannung zu erhalten. Jedoch benötigt
man für die relativ geringe Anodenspannung von 90 Volt bereits 10
Blocks a 9 Volt. Da die Preise für Batterien relativ hoch liegen,
ist diese Lösung recht teuer, somal Batterien die unangenehme Eigenschaft
besitzen, immer dann leer zu sein, wenn man es am wenigsten erwartet.
Eine elegantere Möglichkeit
wäre der Bau eines geeigneten Netzgerätes, also eine moderne
Netzanode. Beim Durchstöbern von Literatur habe ich einige Bauanleitungen
gefunden. Doch ein Nachbau erwies sich als recht schwierig, weil die notwendigen
Ersatzteile in keinem Elektronik - Versand zu finden waren. Das Problem
lag jedesmal darin, den richtigen Netztrafo für die vielen unterschiedlichen
Ausgangsspannungen zu finden. Läßt man einen passenden Trafo
wickeln, entstehen erhebliche Kosten. Es mußte also eine Schaltung
her, die mit handelsüblichen Bauteilen erstellt werden kann und zudem
noch preiswert ist. - relativ günstig in der Herstellung Um diese Forderungen zu erfüllen, habe ich
drei kleine Schaltungen entworfen. Die erste generiert die acht unterschiedlichen
Anodenspannungen. Die zweite liefert 3V, 5V, 7V, 9V, 12V, 15V und 18V
Gitterspannung. Die dritte ist für die Heizspannungen von 2V und
4V verantwortlich. In den nachfolgenden Spalten sind die Schaltbilder und die Stücklisten
der drei Platinen zum Download aufgeführt. Eine kurze Anleitung zum
Nachbau ist ebenfalls vorhanden. |
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Anodenspannungserzeugung
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Gitterspannungserzeugung
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Heizspannungserzeugung
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Hier einige Bilder, wie ein fertiges Netzteil aussehen kann. Bei dem oben abgebildeten Gerät (mein eigener Aufbau) wurde die Elektronik in einen Holzkasten eingebaut, welcher von der Gestaltung und Beschriftung einer alten Batterie ähnelt. Ich bevorzuge eine solche Bauform, da speziell bei Ausstellungen antiker Geräte die moderne Elektronik, zumindest für den Laien, nicht direkt ins Auge fällt. Die
beiden unteren Bilder zeigen ein funktionelleres Design, welches speziell
für den Werkstattgebrauch Vorteile bietet. Dieser Aufbau wurde
von Herrn Wolfram Konietzny erstellt, der mir die Bilder freundlicherweise
zur Verfügung gestellt hat.
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